Luxuslife in Napier

Auf dem Lookout in Hastings wars so sau windig, dass es einen fast umgefegt hat. Man konnte sich richtig gegen den Wind lehnen ohne umzufallen.

 

Wir vier Hübschen ..mei liab 😀

 

Nächster Halt: Napier. Davor aber mal
wieder einen Wasserfall (Tangoio Falls) angesehen 😛 …hier gibts es ungefähr an jedem Eck einen krassen Fluss, Wasserfall oder Walk, dass es schon fast unspektakulär ist wenn wir mal wieder stoppen und durchs Gebüsch stapfen um uns einen anderen coolen spot anzuschauen. Dann heißt’s immer: „Ist halt ein Wasserfall! (Wir machen ein Foto) „Ok, lass gehen…!“.

In Napier angekommen, haben wir erstmal das Strandhaus von Theresa aufgesucht, die uns alle einfach so eingeladen hat auf einen Kaffee vorbeizuschauen wenn wir mal in der Gegend sind. Die Jungs haben sie und ihren Mann, kurz bevor wir auf den Campingplatz am East Cape aufgetaucht sind, kennengelernt und sich ein Weilchen mit denen unterhalten und am Schluss deren Nummer bekommen, sie sollen sich melden wenn sie in Napier sind! Das haben wir dann auch gemacht und sie hat uns herzlichst empfangen und uns ihr wirklich -für unseren derzeitigen Backpackerstandard- luxuriöses Haus gezeigt mit mehren Bädern, einer großen Küche und Wohnzimmer. Nicht zu vergessen die gemütliche Terasse mit Meerblick und abends auf die beleuchtete Küste von Napier …ein Traum♡
Wir konnten unser Glück kaum glauben als sie meinte, dass wir gerne mit unseren Campervans in ihrer Einfahrt über Nacht stehen bleiben können. Das ganze nahm kein Ende, weil sie uns auch abends noch bekocht hat und uns ihr Gästebad zur Verfügung gestellt hat :O
Am nächsten Morgen haben wir uns dann Napier angeschaut und sind erstmal in der komplett überfüllten Stadt rumgestapft, weil genau an dem Tag eine Christmas- Parade war, da sind dann natürlich alle wie wild mit roten Zipfelmützen, weihnachtlich geschmückten Festwägen und dem ganzen Tam-Tam unterwegs gewesen!! Wir haben sogar eine Gruppe Cheerlader, arabische Hiphop-Dancer und eine ganze Truppe mit Schottenröcken und Dudelsack rumlaufen sehen!! Generell waren die ganzen Fußgängerzonen mit großen Plastikweihnachtsbäumen und anderm Graffi geschmückt. Wir waren erstmal richtig geflasht und perplex wo wir hier grad gelandet sind, vor allem mit dem ganzen Trubel, nachdem wir die letzten Tage vollkommen allein im Nirgendwo waren! In Napier dann ein bissal rumgebummelt und uns ein paar Bauwerke angesehen, da die Stadt für ihren modernen Architekturstil bekannt ist, nachdem sie wiedererrichtet wurde als 1931 das große Erdbeben alles zerstört hat. Ist auf jeden Fall ganz nett gewesen dort durch die Gegend zu schlendern und später noch auf den Aussichtspunkt, mit Blick auf den Hafen und der ganzen Bucht.
Wieder zurück in unserem Luxusbunker gabs ein hammer BBQ, auf das wir auch wieder eingeladen wurden und nur einen versprochenen, deutschen Kartoffelsalat beigesteuert haben! Das war aber in den drei Nächten wo wir dort waren auch das Einzigste für das wir ein paar Dollar bezahlt haben …sonst haben wirs uns dort kostenfrei gut gehen lassen 😉 Theresa war eh super nett und hat uns wirklich fast wie ihre Kinder behandelt und uns die ganze Zeit mit guten Sightseeing-Tipps und Essen verwöhnt. Wir haben die Zeit dort richtig genossen, mit den traumhaften Sonnenuntergängen und abends auf der Terasse gemütlich im Schlafsack eingemummelt Sterne angucken, oder abends die Straßen mit unserer Musik unsicher machen und irgendwo mitten am Strand komplett abrechen, bis man Tränen lacht!
Tag 2 stand dann der Lookoutpoint in Hastings auf dem Plan, von dem man richtig weit über die Stadt und die weitläufige Hügellandschaft schauen konnte. Später noch einen Cappuccino am Cape Kidnappers geschlürft und dann gings auch schon wieder zurück. Bei einem Bierchen und gemeinsamen Kochen noch den Abend ausklingen lassen…
Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von unserem kurzen Premiumleben, Theresa, dem Hund & der Katze und von den Jungs, da wir jetzt wieder unterschiedliche Routen haben…

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