Rückblick

Nachdem der letzte Beitrag jetzt schon eine Weile her ist und ich euch natürlich auf dem Laufendem halten muss, gibts hier nun eine bisherige Zusammenfassung…
Wir sind die Ostküste weiter hochgefahren bis nach Paihia, bei den Bay of Islands. Von dort sind wir mit der Fähre zu dem netten Fischerörtchen Russel rübergeschippert und auf ein paar Aussichtspunkte hochgestiegen, von denen man die vielen kleinen Inseln von oben gesehen hat. Danach gings weiter nach Karikari Peninsula, auf einen traumhaften Campingplatz mitten am Meer mit weißem Sandstrand. Da hieß es Aufwachen mit wunderschöner Sicht auf den Sonnenaufgang in der Bucht, und endlosem, fast menschenleeren Strand. Cape Reinga war dann unser nächster Stop, das ist der nördlichste Zipfel Neuseelands mit rot- weißem Leuchtturm- also sozusagen das Nordkap, wo man sehen kann wie die Tasmanische See und der Pazifik zusammentreffen. Das anschließende Sandboarding bei den Giant Sand Dunes in Te Paki durften wir natürlich nach Empfehlung aller nicht verpassen, die auch die ca. 150m hohen Sanddünen erklommen haben und mit einer Art Bodyboard wieder runtergebraust sind! Man hatte den Sand danach einfach überall, aber lustig wars trotzdem!! Nachmittags sind wir dann am Ninety Mile Beach- der nicht nur so heißt sondern wirklich knapp 90 km lang ist- angekommen. Haben erstmal den Strand erkundet und mehrere Kugelfische und einen großen Rochen gefunden, die von der Flut angespült worden sind. Die Besitzer vom Campingplatz, Paul & Tanja, waren richtig nett und haben uns zu einem Grillabend, mit ihren Freunden und allen anderen Campern eingeladen. Dort konnten wir dann frische Tui-Tui-Muscheln vom Grill probieren, die hier ein absolutes „Muss“ für jeden und zu tausenden am Strand zu finden sind. Die Atmosphäre war echt super bei Lagerfeuer, sternklarem Himmel und die Milchstraße konnte man auch leicht sehen. Haben dann sogar noch einige Tipps von den Kiwis (die Einheimischen und alles was typisch neuseeländisch ist heißt hier so) für die Weiterreise bekommen. Am nächsten Tag gings die Westküste weiter runter nach Rawene, wo unser Auto dann angefangen hat Faxen zu machen!! Die Batterie war komplett tot und der Mann vom AA- Service (neus. ADAC) hat sie dann in der kleinen Ortsgarage gewechselt, nachdem er meinte das die schon zu alt war. Wieder auf Kurs, haben wir uns dann die riesigen Kauribäume im Waipoua Forest angeschaut die bis zu 3000 Jahre alt waren und teilweise 13m Umfang hatten. Abend bei einer Nachtwanderung durch den am Campingplatz nahegelegenen Wald, die hier besonderen blauen Glühwürmchen gesehen und sogar einen Kiwi!! Allerdings war er ziemlich schnell wieder im Unterholz verschwunden so dass man nur einen kurzen Blick auf ihn erhaschen konnte…

2 Gedanken zu „Rückblick

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